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Historie

Die seit 1914 in Uerdingen existierende Bücherei befindet sich seit 1977 im ehemaligen Amtsgericht Uerdingen. Davor war sie im alten Uerdinger Rathaus und in einem Pavillon am Röttgen untergebracht. Die Bücherei an sich ist viel älter: Schon im Vereinigungsvertrag aus dem Jahr 1929 zwischen der Stadt Uerdingen und der Stadt Krefeld wurde festgelegt, dass Krefeld die Uerdinger Bücherei in gutem Zustand zu erhalten habe.

Mehrfach in ihrer Geschichte war die Bücherei Uerdingen von der Schließung bedroht. Immer gab es zahlreiche Aktivitäten der Bürgerinnen und Bürger Uerdingens für den Erhalt der Bücherei.

Im Mai 2013 hat der Rat der Stadt Krefeld beschlossen, die letzte Außenstelle der Mediothek zu schließen, vorher waren bereits zwei Bücherbusse abgeschafft und die Zweigstellen in Hüls und Fischeln geschlossen worden.

Seit der Schließung der Uerdinger Bücherei finden die Montagslesungen wöchentlich jeweils von 18.30 Uhr bis 19.00 Uhr vor der Uerdinger Bücherei, Am Marktplatz 5 in Krefeld-Uerdingen bei jeder Witterung statt. Der Arbeitskreis "Erhalt Bücherei Uerdingen" setzt mit dieser Maßnahme seine Initiative für die Wiedereröffnung bzw. den Erhalt der Bücherei Uerdingen fort. Zu den Lesungen kommen zwischen 15 und 60 Personen.

Jede Lesung beginnt mit dem gemeinsamen Singen einer Strophe des Liedes "Die Gedanken sind frei" und endet mit den drei umgedichteten Strophen auf die Uerdinger Bücherei. Außer den Vorlesenden zu lauschen, werden aktuelle Informationen zum Thema ausgetauscht.


 

 
 
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